Zehn Jahre für eine gute Zukunft

Die „Tage der Utopie“ wurden im Jahr 2003, also vor zehn Jahren das erste Mal
im Bildungshaus St.Arbogast abgehalten. Seither findet das „Festival für eine gute Zukunft“ alle zwei Jahre statt und bietet den jeweils mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Woche voll mit Ideen, Eindrücken, Gesprächen und Erlebnissen. Vor allem für jene, die die ganze Woche dabeisein können, bietet sich ein intensiver Austausch mit WissenschaftlerInnen, ExpertInnen, UnternehmerInnen, KünstlerInnen und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die durchwegs engagierte und offene Menschen sind.

tdu2011_saalNach einem interessanten Vortrag mit belebenden Visionen am Abend, der von eigens für die „Tage der Utopie“ komponierter Musik des oder der jeweiligen „Artist in Residence“ umrahmt wird, gibt es am nächsten Tag bei Workshops oder Dialogen in kleiner Runde die Möglichkeit zur Vertiefung und zur Entwicklung eigener Visionen und Ideen. Das gibt Mut, selbst die Veränderung zu sein.Wichtig ist seit Anbeginn, dass eine Woche lang nicht die Klage über die schlimmen Zustände und den Mangel an Veränderung vorherrschen, sondern Visionen, Strategien und Vorschläge präsentiert werden. Das Programm ist so gestaltet, dass zwischen den Workshops und Vorträgen reichlich Zeit für Spaziergänge, gemeinsame Essen und entspannte Gespräche mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bleibt, in denen das Gehörte vertieft werden kann und neue Visionen und Projekte entstehen können.

Von der Vision zum Projekt

Bei den vergangenen Tagen der Utopie im Jahr 2011 bildete sich nach jedem Vormittagsdialog eine kleine Gruppe, die die Visionen gleich gemeinsam in die Tat umsetzen wollte. Daraus ist zum Beispiel tisch: Wir bauenNachbarschaft! entstanden, ein Unternehmen, das Baugemeinschaften durch alle Phasen eines Wohnprojektes begleitet.
Nach dem Vortrag von und Dialog mit Christian Felber über die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine Vernetzungsplattform für Vorarlberger Unternehmen entstanden, die sich der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet sehen. Die Gemeinwohl-Ökonomie Vorarlberg hält monatliche Treffen ab, organisiert Vorträge und entwickelt das Wirtschaftsmodell der Zukunft weiter.
Auch heuer gibt es bei den „Tagen der Utopie“ wieder interessante Ideen und Entwürfe für eine gute Zukunft und sechs Tage lang die Gelegenheit, eigene Visionen zu entwickeln und in der Folge vielleicht auch zu realisieren.

Schätze im Archiv

Sie möchten wissen, welche Visionen in den vergangenen zehn Jahren bei den Tagen der Utopie präsentiert wurden? Dann schauen Sie in unser Archiv, dort finden Sie alle Vortragenden und ihre Themen sowie Audios und Videos von ihren Vorträgen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, die zu den vergangenen Festivals erschienenen Bücher mit Texten der Vortragenden und die CDs mit der jeweils uraufgeführten Musik zu kaufen.
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